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Ein Unternehmensberater für Digitale Transformation 

Veröffentlicht am 13 September 2019 von Verena Arnold

Herbert Furch ist  Inhaber der Firma „Furch Consulting’’ in Wels,  welche sich auf das Thema Unternehmensberatung spezialisiert. In seinem Unternehmen bietet er viele verschiedene Leistungen wie Krisenmanagement, Change Management, Entwicklung einer Unternehmensstrategie sowie die Verbesserung der Unternehmenskultur und viele weitere Leistungen an.  Wir wollten mehr über dieses Thema erfahren und haben mit Herrn Furch gesprochen.

Der 70-jährige gebürtige Grazer ist studierter Wirtschaftsingenieur und war nach seinem Abschluss zuerst sechs Jahre im Ausland als Bauleiter und dann 16 Jahre als Führungsfunktion im Bereich Montage bei Voestalpine und danach unter anderem als Vorstandsvorsitzender der MCE AG und der EQOS AG (vormals Alpine Energie AG) tätig. In seinem bisherigen Berufsleben beschäftigte er sich immer mit dem Change-Management und trat daher in die Beratung von Digitalen Transformationen ein. Etwa ein Drittel des Unternehmens widmet sich IT-Themen, der Rest besteht aus dem Change-Management.

Bei „Furch Consulting’’ sind noch zwei weitere Mitarbeiter beschäftigt, die Herrn Furch im Unternehmen tatkräftig zur Seite stehen. Seine Frau Andrea Drack-Furch ist als Wirtschaftspsychologin und Herr Franz Votapek als Spezialist für Projektmanagement  beschäftigt.

Das Interview finden Sie auf www.prontopro.at


Nachgefragt: Wie digitalisiert sich ein KMU?

Ein Interview von von Martin Pacher am 30.August 2019

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Dass die österreichischen KMU-Landschaft einen großen Aufholbedarf in Sachen Digitalisierung hat, ist schon lange kein Geheimnis mehr. In der Öffentlichkeit kursieren in Bezug auf diese Thematik zahlreiche wirtschaftspolitische Analysen und Handlungsempfehlungen. Eine Frage, die eigentlich auf der Hand liegt, dabei des Öfteren aber zu kurz kommt, lautet: Wie digitalisiert sich ein KMU eigentlich?

Der brutkasten hat dies zum Anlass genommen und beim oberösterreichischen Unternehmens- und Digitalisierungsberater, Herbert Furch, nachgefragt, der seit mehreren Jahren mittelständische Industrieunternehmen extern bei der digitalen Transformation betreut.

Welche Methoden gibt es, um ein KMU zu digitalisieren?

Für die Digitalisierung von Unternehmen gibt es unterschiedliche Modelle. Ich persönlich greife in meiner Arbeit auf das “Reifegradmodell Industrie 4.0” von Business Upper Austria zurück. Dabei handelt es sich um ein Vorgehensmodell, um zunächst den Ist-Zustand zu erheben und anschließend den Soll-Zustand zu bestimmen. Anschließend werden Maßnahmen für die digitale Transformation eines Betriebes anhand von 50 bis 60 Kriterien erarbeitet. […]

Das ganze Interview finden Sie auf www.derbrutkasten.com





Furch Consulting und MAP schließen Partnervertrag ab

Am 07.08.2019 unterzeichneten Furch Consulting und die MAP Consulting & Solutions GmbH mit Sitz in Linz einen Partnervertrag. Furch Consulting wurde damit zertifizierter Partner von .flınk

Manfred Perlinger, CEO von flink: „Das flink-Partner Netzwerk wächst. Herbert Furch und sein Team sind eine tolle Bereicherung für unsere Kunden und unser Unternehmen. Wir freuen uns sehr, ein so kompetentes Beratungsunternehmen als flink-Partner für die digitale Transformation unserer Kunden gewonnen zu haben.“

 

Flink ist die Performance und Analytics Plattform, die Entscheidungen in Unternehmen auf ein neues Niveau hebt. Die Plattform optimiert Unternehmenssteuerung, Planung, Controlling sowie Forecasting und erschließt dabei die Power von Mitarbeitern und Teams. Man erhält neue Erkenntnisse und nutzt das gesamte Potential seiner Daten, um bessere Entscheidungen schneller und proaktiv zu treffen. Keine verwirrenden Tabellen und umständlichen Werkzeuge mehr. Mit flink spart man Zeit und kann Ressourcen effektiver nutzen.

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Wie unterstützt flink bessere Entscheidungen zu treffen? Durch die Kombination der innovativen Bereiche intelligente operative Datenbearbeitung (work & process level) mit Business Intelligence und der Strategie des Unternehmens. Es geht heute nicht mehr um Big Data, sondern um die Qualität der Daten in Big Data. Daher strukturiert, unterstützt und verbessert flink zunächst die Aussagekraft der Daten mittels erprobter Methoden und sogar mit künstlicher Intelligenz. Die vom Nutzer mit flink perfekt aufbereiteten Daten liefern gemeinsam mit der programmierungsfreien und intelligenten Analyse von flink neue und wertvolle Erkenntnisse über Projekte, Produkte, Abteilungen oder das gesamte Unternehmen. Ideal, um den Kurs rechtzeitig zu korrigieren, Chancen zu erkennen und Risiken geschickt abzuwenden.

 
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Die so gewonnenen Erkenntnisse führen zu einem integrierten Entscheidungsprozess (Integrated Decision Making Process). Ziele und Zielerreichung können so effektiver und schneller verfolgt, Szenarien und Alternativen zu jedem Zeitpunkt berücksichtigt werden. Mit flink behält man den Überblick und hat volle Transparenz über sein Unternehmen.

Furch Consulting ist zertifizierter Partner von .flınk

Herbert Furch: „Mit flink können wir nun erstmals ein modernes und innovatives Produkt für die digitale Transformation der gesamten Unternehmenssteuerung und Entscheidungsfindung anbieten. flink ist vollständig integriert, verbessert die Datenqualität, überzeugt mit dem Analyse-mit-Expertise Ansatz, ist KI gestützt, präsentiert sich optisch ansprechend mit aussagekräftigen Visualisierungen und fügt sich einfach in die vorhandene IT-Landschaft meiner Kunden ein.“



Review: Tischlerei der Zukunft


Wie digitalisiert man eine Tischlerei?

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Wir laden ein: TISCHLEREI DER ZUKUNFT


Best-Practice eines digitalisierten Unternehmens / Betriebsbesichtigung
am 6.Juni 2019


VIDEO: INDUSTRIE 4.0 FITNESSCHECK FÜR UNTERNEHMEN


OÖN am 24. November 2018

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Krone Wirtschaft Standort Oberösterreich vom 7. Dezember 2018


Reifegradmodell Industrie 4.0

Was die ersten Testkandidaten sagen.

Online zu finden bei:

22. Juni 2018. Zur Messung dieser Industrie 4.0-Reife eines Unternehmens hat der oberösterreichische Mechatronik-Cluster gemeinsam mit FH-OÖ Campus Steyr das Reifegradmodell Industrie 4.0 entwickelt. Eine Tischlerei, ein EMS-Fertiger und ein Maschinenbauer wagten den Diskurs.

Maßgeschneiderter Fahrplan zu Unternehmensoptimierung

Bei diesem Modell wird anhand der Dimensionen Daten, Intelligenz und Digitale Transformation der Status quo eines Unternehmens in Bezug auf Industrie 4.0 gemessen. Ein strukturierter Prozess unterstützt die Firmen, Verbesserungspotenziale zu finden und diese zu realisieren. Neben operativen Unternehmensbereichen wie Produktion, Vertrieb oder Planung, lassen sich mit dem Modell auch anstehende Projekte bzw. unternehmensstrategische Maßnahmen auf ihr Potenzial untersuchen und bewerten. Ein individueller auf die Bedarfe maßgeschneiderter Fahrplan zur Unternehmensoptimierung lässt sich daraus ableiten und erstellen.

Erstmals haben im Projekt „KoReMoAn“ nun drei Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen das RGM gemeinsam angewendet: Der Tischlereibetrieb Lidauer aus Scharnstein, der Elektronikspezialist Melecs aus Lenzing und die Maschinenfabrik Albert aus Gampern. „Damit haben wir gezeigt, dass das Reifegradmodell unabhängig von Unternehmensgröße und Branche universell einsetzbar ist“, freut sich Elmar Paireder, Manager des Mechatronik-Clusters.

Reifegradmodell verschafft guten Überblick

Unternehmensberater Herbert Furch ist Certified Digital Consultant und hat im Kooperationsprojekt „KoReMoAn“ des Mechatronik-Clusters einen Tischlerbetrieb, einen Maschinenbauer und ein Elektronik-Unternehmen bei der Durchführung des Reifegradmodells begleitet. „Das Modell ist für die Ermittlung des digitalen Reifegrades von Ablauf-Prozessen in einem Unternehmen sehr gut geeignet, weil man durch die Fragen bei den Interviews viele Kenntnisse über die Prozesse im Unternehmen sehr detailliert bekommt“, erklärt Furch. „Obwohl wir nur ein bis zwei Applikationsfelder (Ablaufprozesse wie z.B. Produktion, Logistik, Einkauf) je Unternehmen untersuchten, gewannen wir einen guten Überblick über das gesamte Unternehmen. Da man für einen Träger meistens mehrere Interviewpartner hat, lassen sich die Träger auch sehr gut bewerten und die erforderlichen Maßnahmen finden, die für die Verbesserungen erforderlich sind.“

Wie die beteiligten Unternehmen den Prozess erlebt haben 

„Wir gehen ganz konkret bereits die Systemanbindung zu unseren Hauptlieferanten an“, berichtet Carmen Lidauer-Sparber, Geschäftsführerin der Tischlerei Lidauer. Selbst bei Melecs, wo Digitalisierung bereits ein integraler Bestandteil der Produktion ist, wurde Verbesserungspotenzial erkannt. „Bei der Angebotserstellung haben wir einen Bedarf festgestellt, der gleich mit einem neuen Softwaretool gedeckt wurde“, sagt Niederlassungsleiter  Werner Haas. Auch bei der Maschinenfabrik Albert hat man schon ein konkretes Ziel vor Augen: „Wir wollen auch in der Produktion ein Shop Floor Management einführen und kombinieren das mit einer umfassenden, innovativen Maschinendatenerfassung“, so Geschäftsführer Martin Kirchmaier.

Der Hauptnutzen für die Beteiligten

Stark profitiert haben alle drei Beteiligten von der unternehmensübergreifenden Kooperation. Der Hauptnutzen: Viele Herangehensweisen aus einer anderen Branche sind auch für das eigene Unternehmen umsetzbar. „Die Arbeitsweise von branchenfremden Unternehmen bringt im positiven Sinn Überraschungen und neue Sichtweisen, die die eigenen Ideen beeinflussen“, kann Werner Haas den unternehmensübergreifenden Zugang im Cluster-Kooperationsprojekt weiterempfehlen. „Im Sinn von Kaizen Management lernen wir von den Besten. Ein Benchmark mit branchenfremden Unternehmen – zB in den Bereichen Logistik oder Einkauf – ist für uns interessant“, pflichtet Martin Kirchmaier bei.

Durch das ausgewogene Verhältnis von Gemeinsamkeiten und Unterschieden ist das voneinander Lernen besonders ausgeprägt. „Die Gemeinsamkeiten im strukturellen, organisatorischen Aufbau ergeben auf dieser Ebene ähnliche Problemstellungen“, weiß Carmen Lidauer-Sparber. Diese Themen gemeinsam anzugehen, ist daher höchst effizient und spricht für den kooperativen Ansatz.

So geht’s: In vier Schritten zum Erfolg

  • Schritt 1: Die Anwendung des Reifegradmodells im Unternehmen beginnt mit einem Start-Workshop, bei dem das Bewertungsmodell und die Vorgehensweise vorgestellt werden. Die Präsentation der unternehmenseigenen Strategie und Ziele bildet dabei die Basis. Des Weiteren werden sogenannte Applikationsfelder (zB: eine Abteilung oder ein Prozess), Träger (ein Applikationsfeld wird in mehrere Träger unterteilt) und Interviewpartner ausgewählt.

  • Schritt 2: Anschließend werden mittels strukturierter Interviews die Applikationsfelder und Träger analysiert, sodass der Ist-Zustand des Unternehmens bewertet werden kann. Die Interviews bilden im gesamten Modell die zentrale Phase, da aus diesen Erkenntnissen die weiteren Handlungsempfehlungen und Vorgehensweisen abgeleitet werden.

  • Schritt 3: Anhand der Strategie, der Ziele, der Interviews und der im Modell zur Verfügung gestellten Referenztabellen lassen sich Potenziale identifizieren, die zu einer verbesserten Industrie 4.0-Reife führen. Auf Basis der gewonnenen Informationen werden Verbesserungs- und Projektvorschläge erarbeitet und der Soll-Reifegrad bestimmt.

  • Schritt 4: Im Ergebnisworkshop werden die Ergebnisse der Reifegradbewertung den Unternehmensvertretern präsentiert und mit den Teilnehmern besprochen

HR-Reifegradmodell legt Basis für Digitalisierungsprozesse

„Die Einstellung der Mitarbeiter zum Thema Digitalisierung war in den drei beteiligten Unternehmen immer positiv. Sie haben konstruktive Ideen und Vorschläge eingebracht – auch, weil sie in den Prozess voll eingebunden waren“, gibt Berater Herbert Furch eine wichtige Erkenntnis wieder. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen digitalen Transformation liegt bei den Mitarbeitern. Genau hier setzt auch ein neues Angebot der oö. Standortagentur Business Upper Austria an: Gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsforschung und Arbeitspolitik der Johannes-Kepler-Universität Linz hat das Netzwerk Humanressourcen ein Modell zur Messung der Individuellen Reife des HR-Systems eines Unternehmens in Bezug auf Industrie 4.0 entwickelt. Informationen dazu gibt es bei Ronald Mitterndorfer, Projektmanager im Netzwerk Humanressourcen. Kontakt: ronald.mitterndorfer@biz-up.at


 
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Meeting

bei Lidauer zwischen Eigentümerin und Geschäftsführerin Frau Carmen Lidauer-Sparber und Herrn Furch am 17. März 2018. Es wurde über die weitere mögliche Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Maßnahmen gesprochen, die bei der Untersuchung mit dem Reifegradmodell Industrie 4.0 durch Furch Consulting vorgeschlagen wurden.

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Meeting

bei Melecs zwischen Dr. Haas, Leitung der Business Division Industrie und Herrn Furch am 2. März 2018. Es wurde über die weitere mögliche Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Maßnahmen gesprochen, die bei der Untersuchung mit dem Reifegradmodell Industrie 4.0 durch Furch Consulting vorgeschlagen wurden.

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Meeting

bei der Maschinenfabrik Albert zwischen Geschäftsführer Herrn Kirchmaier und Herrn Furch am 2. März 2018. Es wurde über die weitere mögliche Zusammenarbeit bei der Umsetzung der Maßnahmen gesprochen, die bei der Untersuchung mit dem Reifegradmodell Industrie 4.0 durch Furch Consulting vorgeschlagen wurden.


Mister MCE mit 68 wieder unternehmer

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Wir sind stets bemüht, Sie auf dem aktuellsten Stand zu halten, weitere Events sind geplant und werden hier angekündigt!

 

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